Das 1935 von Hans Vick (1893-1966) gegründete
Heimatmuseum hatte ursprünglich sein Domizil in der
Kleinen Wallstraße
7, der ehemaligen Synagoge, später Freimaurerloge „Vesta
zu den drei Türmen“.
Nach längerer Unterbrechung
konnte das Heimatmuseum in der Kleinen Wallstraße im
Jahre 1958 unter einer hauptamtlichen Leitung wieder eröffnet
werden.
Im Jahre 1978 fiel der Beschluß, das Heimatmuseum
schrittweise in das Gebäude Kirchplatz 13 zu verlagern.
Das Gebäude Kirchplatz 13 stammt wohl aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist ein repräsentativer Bürgerbau mit Wohngebäuden, Speicher, Remisen, Stallungen und einer Toreinfahrt und besitzt eine Grundfläche von 1000qm.
Anläßlich der 725-Jahrfeier der Stadt Boizenburg
im Jahre 1980 wurde das Museum teilweise am Kirchplatz eingerichtet.
Nach längeren Auseinandersetzungen über alte Besitzansprüche
verlor die Stadt das repräsentative aber mittlerweile
sehr marode Gebäude.
Die Stadt Boizenburg wies im Jahre
2003 dem Heimatmuseum das Gebäude
Markt 1 zu. Es ist wohll ein Bau des berühmten Schweriner Hofbaumeisters
Georg Adolph Demmler (1804-1886) und war die Wohnstätte des
verdienstvollen Bürgermeisters Dr. Hermann Burmeister
(1849-1935) und des Arztes Dr. Johann Heydemann (1878-1963).
Nach der Rekonstruktion des Gebäudes
konnte das neue Heimatmuseum am 30.10.2005 mit einer neugestalteten
Ausstellung zur Stadtgeschichte wiedereröffnet werden.
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